Ich möchte ...

... angeln, campen oder meinen Hund laufen lassen. Wo geht das?
Wattwanderung

Wattwanderung | © A. Schnabler/LKN-SH

Angeln

Ja bitte. Sie benötigen – wie für jedes Gewässer in Deutschland – einen gültigen Fischereischein. Im küstennahen Bereich ist Angeln grundsätzlich möglich. Ausnahme sind Brut- und Rastgebiete in Salzwiesen, die vor Ort kenntlich gemacht sind. Auch vom Boot aus ist es im Nationalpark fast überall möglich, zu angeln. Aber keine Regel ohne Ausnahme: Im nutzungsfreien Gebiet südlich des Hindenburgdammes ist das Angeln vom Boot aus verboten. Wegen der Mauser der Brandenten im südlichen Dithmarscher Wattenmeer sollten einige Priele in diesem Gebiet vom 1. Juli bis 15. September nicht befahren werden. Diese Regelung ist freiwillig.

Baden

Gern, das können Sie fast überall, denn das Baden ist an allen Stränden erlaubt. In einigen Gebieten werden für Brutvögel spezielle Teilbereiche abgesperrt. Hierauf wird jeweils vor Ort hingewiesen.

Campen

Zelten und das Aufstellen von Wohnmobilen über Nacht ist nur außerhalb des Nationalparks möglich.

Drachen steigen lassen

Das Nationalparkgesetz sieht hierzu zwar keine speziellen Verbote vor, im Nationalpark dürfen aber grundsätzlich keine Tiere beunruhigt werden. Die am Himmel stehenden Drachen verursachen große Störungen bei Vögeln. Daher sollte man im Nationalpark keine Drachen steigen lassen. In einzelnen Gebieten haben die lokalen Kurverwaltungen spezielle Gebiete für Drachen ausgewiesen oder gesperrt. Hinweise gibt es vor Ort.

Hunde laufen lassen

Sie können Ihren Hund in den Nationalpark mitnehmen. Allerdings besteht im gesamten Nationalpark und auf den Deichen immer Leinenzwang. Dies schützt nicht nur die Wildtiere sondern auch die Schafe vor Störungen.

Rad fahren

Dies ist auf befestigten Wegen entlang der Deiche, auf der Hamburger Hallig und auf dem Weg zum Leuchtturm von Westerhever möglich. Auf diesen Wegen ist es auch erlaubt.

Reiten

Reiten ist in bestimmten Strandbereichen von St. Peter-Ording (Plakette erforderlich: Telefon 04863 999155) und in einigen anderen Gebieten erlaubt. Im übrigen Nationalpark ist es verboten. Unser Faltblatt bietet ausführliche Information.

Seehunde beobachten

Hierzu gibt es von vielen Häfen spezielle Ausflugsfahrten, die eine gute Beobachtung der Tiere ermöglichen. Alle Fahrten erfolgen in Abstimmung mit der Nationalparkverwaltung.

Vögel beobachten

Die besten Beobachtungsmöglichkeiten hat man an den Rastplätzen während des Hochwassers. Naturschutzverbände und einige Wattführer bieten ornithologische Exkursionen an, die durch Aushänge vor Ort bekannt gemacht werden.

Wattwandern

Der Nationalpark kann fast überall betreten werden. In den Salzwiesen und Stränden sollte man aber gekennzeichnete Brut- und Rastgebiete beachten. Wattwanderungen sind außerhalb der Schutzzone 1 erlaubt. Aus Sicherheitsgründen sollte man allerdings keine Alleingänge im Watt unternehmen, sondern sich einer naturkundlichen Führung anschließen; dies macht das Wattwandern auch interessanter.

Wassersport betreiben

Generell dürfen alle Fahrwasser jederzeit befahren werden. Auch für den Wassersport im Nationalpark gibt es „Spielregeln“. Eine Verordnung des Bundesverkehrsministeriums enthält z.B. Fahrverbote für die Schutzzone 1, für Robben- und Vogelschutzgebiete und eine abgestufte Geschwindigkeitsregelung.

Wattwümer graben

Sie brauchen eine Grabeforke und einen Fischereischein – dann können Sie im küstennahen Watt für den persönlichen Bedarf Wattwürmer graben.

Das könnte Sie auch interessieren

v.l.n.r.: Jürgen Rahmel (Nationalpark-Förderverein), Rüdiger von Lemm (Nationalpark-Erlebnisstation Sehestedt), Rainer Penning (Geschäftsführer GIB), Dr. Anika Seyfferth (Nationalparkhaus Fedderwardersiel). Foto: Andree Stelljes-Schmalge.

v.l.n.r.: Jürgen Rahmel (Nationalpark-Förderverein), Rüdiger von Lemm (Nationalpark-Erlebnisstation Sehestedt), Rainer Penning (Geschäftsführer GIB), Dr. Anika Seyfferth (Nationalparkhaus Fedderwardersiel). Foto: Andree Stelljes-Schmalge.

26.04.2017 Förderverein, Spenden Eine Spende in Höhe von jeweils 500 Euro überreichte jetzt Rainer Penning, Geschäftsführer der GIB Entsorgung Wesermarsch GmbH, an Dr. Anika Seyfferth, Leiterin des Nationalparkhauses Fedderwardersiel, und Rüdiger von Lemm, Leiter der Nationalpark-Erlebnisstation Sehestedt. Die Spende stammt aus dem Projekt „Spende statt Karten“: Seit 2012 schreibt die GIB Wesermarsch keine Weihnachtskarten mehr, sondern spendet den gesparten Betrag in Höhe von 1000 Euro an regionale Projekte. mehr »
Die neuen Junior Ranger Assistenten mit ihrem Betreuungsteam. Foto: Nationalparkverwaltung

Die neuen Junior Ranger Assistenten mit ihrem Betreuungsteam. Foto: Nationalparkverwaltung

21.04.2017 Junior Ranger, Assistenten-Camp Vom 10. bis zum 13. April fand im Kreisnaturschutzhof Wittmund ein Assistenten-Camp für die Junior Ranger verschiedener Nationaler Naturlandschaften statt. Die Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer organisierte die Aktion. Zum krönenden Abschluss erhielten alle 17 Anwärter ein Zertifikat, das sie als ausgebildete Assistenten ausweist. mehr »
Zehn Tage dauerte der Aufbau des Pottwal-Skeletts. Foto: Nationalparkverwaltung

Zehn Tage dauerte der Aufbau des Pottwal-Skeletts. Foto: Nationalparkverwaltung

12.04.2017 Pottwal, Wangerooge, Nationalparkhaus Gut ein Jahr nach der Strandung zweier Pottwale am Ostende von Wangerooge ist einer der imposanten Meeressäuger auf die Insel zurückgekehrt. Im Beisein von zahlreichen Gästen wurde heute das Exponat des Skeletts an seinem Standort vor dem Nationalparkhaus eingeweiht. mehr »
Sandregenpfeifer mit Küken. Foto: Herald Ihnen

Mithilfe von Einheimischen und Gästen können Sandregenpfeifer-Küken ungestört aufwachsen. Foto: Herald Ihnen

11.04.2017 Strandbrüter, Artenschutz, Krummhörn Auch in diesem Jahr wird an der Küste der Krummhörn ein Stück Wanderweg befristet gesperrt, damit dort brütende Sandregenpfeifer ungestört ihren Nachwuchs aufziehen können.Die Gemeinde und die Nationalparkverwaltung bauen auf das Verständnis und die Mithilfe von Einheimischen und Gästen beim Schutz der bedrohten Vögel. mehr »
Die Walexperten Jan Herrmann und Roger Staves (stehend, Mitte) begleiteten die Whalewatching-Fahrt. Foto: StadtMedia

Die Walexperten Jan Herrmann und Roger Staves (stehend, Mitte) begleiteten die Whalewatching-Fahrt. Foto: StadtMedia

07.04.2017 Schweinswaltage, Jadebusen, Wattenmeer Besucherzentrum Am gestrigen Donnerstag wurden die 1. Wilhelmshavener Schweinswaltage mit einer Schifffahrt auf der „MS Harle Kurier“ eingeläutet. Rund 50 Interessierte, vor allem Familien mit Kindern, fanden sich um 15 Uhr am Helgolandkai ein, um vom Wasser aus nach den kleinen Walen Ausschau zu halten. mehr »